GEFÜHL HILFLOSER SCHWÄCHE
für Tiere, die den Eindruck erwecken, sie wüßten nicht mehr weiter und hätten jegliche Hoffnung auf Hilfe aufgegeben, besonders nach einer langen Krankheits- oder Leidenszeit.
Im positiven Sweet Chestnut-Zustand ist das Tier wieder zu motivieren, es läßt sich vom Menschen aus seiner Auswegslosigkeit heraushelfen und ist bereit sich aus seiner Niedergeschlagenheit zu lösen.
Sweet Chestnut – die Verzweiflung
Deutscher Name Edelkastanie, Esskastanie
Botanischer Name Castanea sativa
Vorkommen Lichte Wälder
Zubereitung Kochmethode
… hilft dem Tier bei dem Gefühl hilfloser Schwäche
Für Tiere:
- die den Eindruck erwecken, als wüssten sie nicht mehr weiter
- geben jegliche Hoffnung auf Hilfe auf
- haben „ihre“ Grenze (dessen was ertragbar ist) erreicht
- Tiere aus dem Tierheim, die schwer oder gar nicht zu vermitteln sind
- die häufig unter langen kräftezehrenden Erkrankungen leiden
- die ihre Verzweiflung oft nur in stiller Trauer oder auch mit aggressivem, abweisenden oder bockigen Verhalten zeigen
Die Nacht der Seele – die Erlösung
Die Bach-Blüte Sweet Chestnut führt uns vom Dunkeln ins Licht.
Zu dieser Blüte habe ich keine eigenen Erfahrung, auch nicht in meinem Freundes- oder Familienkreis. Ich bin deshalb auch recht froh. Die einzige Zeit, die mich an diese Schwingung erinnert, war als ich einen ganz schlimmen Zahnabzess hatte. Ich hatte brutale Zahnschmerzen, als ich Morgens aufwachte, und machte mich gleich auf dem Weg zum Zahnarzt. Da man äußerlich noch nicht viel sah, wurde ich – so hatte ich zumindest das Gefühl – fast ein wenig belächelt. Vor allem als ich erklärte, dass ich bitte für Heute – natürlich es war Freitag – eine Krankmeldung haben wollte. Der Schmerz war so stark, dass ich nicht im Entferntesten daran denken konnte zu arbeiten. Eigentlich konnte ich gar nicht denken.
Tagsüber schwoll mein Gesicht so stark an, dass ich um 16.00 Uhr aussah, als hätte ich in einer plastischen OP einen Tennisball in der Wange und einen Golfball in die Schläfe eingesetzt bekommen. Als ich am Abend ein weiteres Mal in der Zahnarztpraxis ankam, schlugen alle die Hände über dem Kopf zusammen. Ich konnte gar nichts dagegen machen, mir liefen ständig leise die Tränen aus dem rechten Auge. Ich war am Ende. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits 8 Schmerztabletten eingeworfen. Der Schmerz war so übermächtig. Mein Zahnarzt verschrieb mir sofort Antibiotika und stärkere Schmerztabletten, nachdem er mir nochmals im Mund laboriert hatte. Der Abszess war noch nicht reif, aber die Entzündung war so hochgradig, dass ich fast gesichtsseitlich explodierte. Der Druck war kaum auszuhalten.
Die Nacht war der blanke Horror. Der nächste Tag nicht viel besser. Die Tabletten reduzierten den Schmerz auf etwa 75%. Das ist nicht viel, aber immerhin etwas. Am Montag ich wieder in der Praxis. Das Antibiotika griff nicht. Also ein anderes. Nach drei Nächten und vier Tagen Schmerz, war ich am Ende meiner Kraft. Ohne Nahrungsaufnahme und ohne mögliche Erholung durch Schlaf ging ich sprichwörtlich “auf dem Zahnfleisch“. Ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, das ich damals hatte: Ich wäre am liebsten mit dem Kopf gegen eine Betonmauer gerannt. Ich war soweit, dass ich versuchte mir selbst an einer anderen Stelle wehzutun. Nach dem Motto, wenn Dir der Kopf wehtut, schlage Dir mit dem Hammer auf den Finger, sodass der Schmerz den anderen überdeckt. Ich hielt es nicht mehr aus.
Wenn ich damals schon die Bach-Blüten gekannt hätte, wäre diese ganz sicher in Anwendung gewesen.
Bei Tieren kenne ich diesen Zustand z.B. wenn sie schon längere Zeit Futter- und manchmal sogar Wasseraufnahme verweigern, wenn ihr Lebenspartner verstorben ist. Sie nur noch lethargisch vor sich hin vegetieren und den Eindruck von hilfloser Schwäche zeigen.
Die Edelkastanien gehören zu den majestätischsten Bäumen. Sie werden riesig und ruhen in sich selbst, ein Inbild großer und ausreichender Kraft. Sie können mehr als tausend Jahre als werden.

