VERUNSICHERUNG
für Tiere, denen die instinktive Ausgeglichenheit fehlt.
Im positiven Scleranthus-Zustand wirkt das Tier ausgeglichener und nicht mehr so sprunghaft.
Scleranthus – das Gleichgewicht
Deutscher Name Einjähriges Knäuel
Botanischer Name Scleranthus annuus
Vorkommen Sandige, kiesige Böden
Zubereitung Sonnenmethode
… hilft dem Tier sich zu entscheiden.
Für Tiere:
- denen innere Ausgeglichenheit fehlt – oft auch hoch gezüchtete Tiere
- die launisch sind, wechselnde Stimmungen haben
- lassen sich streicheln und schlagen oder zwicken dann nach der Hand
- die lernbegierig sind, aber wenig Ausdauer haben
- die wetterfühlig sind – egal ob Mondphasen abhängig, oder bei Wetterwechsel
Der flatternde Schmetterling – die Balance
Die Bach-Blüten Scleranthus ist hilfreich, wenn man aus dem Gleichgewicht gekommen ist, oder sich einfach zwischen zwei Möglichkeiten nicht entscheiden kann.
“Mal so – mal so” – ist ein eindeutiger Hinweis auf diese Blüte. Das Ding mit der Inneren Mitte, hat in jedem Fall etwas damit zu tun. Diese alltägliche Situation, dass man sich z.B. nicht zwischen Pizza oder Pasta entscheiden kann, kennt jeder. Wenn man jedoch in solchen, oder ähnlichen Entscheidungen ständig hängenbleibt und sich wirklich nicht entscheiden kann, dann wird das über Kurz oder Lang ein Problem.
Nehme ich die blau- oder die lila-gestreifte Bluse? Lieber Toastbrot oder Knäcke? Nehme ich das Auto oder gehe zu Fuß? Und wenn ich zu Fuß gehe, lieber mit Mütze oder Stirnband? Ständiges Abwägen, ständiges Für und Wider in die Waagschale legen. Das ist anstrengend.
Die Besitzerin einer Siamkatze, namens Clarisha, bat mich um Hilfe, weil ihre Majestät nichts aber auch gar nichts “schon immer so” lebte. Zuerst war da das Problem mit dem Futter. Mal inhalierte sie es regelrecht, und mal beachtete sie nicht mal aus der Nähe den Futternapf und verweigerte das Fressen. Dann ging es wieder ein paar Tage mit einer anderen Futtersorte gut, dann war wieder Schluß. Schließlich wurde gekocht. Das war aber auch nicht auf Dauer gewünscht. Denn nach weiteren zwei Wochen, wurde auch das exquisit eigens angerichtete Selbstgekochte verschmäht.
Der Lieblingsliegeplatz wechselte so häufig, wie die Besitzerin ihre Wäsche. Heute war es der Kratzbaum, morgen das Buffet, dann wieder die Hängematte und zwei Tage später der Sessel. Irgendwie kam Clarisha überhaupt nicht zur Ruhe und ihre Besitzerin natürlich auch nicht.
Als sie dann auch noch anfing halbstündlich zum Atmen in den Garten und dann wieder in die Wohnung zu wollen, war die Geduld ihrer Dosenöffnerin am Ende.
Der einjährige Knäuel half ihr wieder ausgeglichener zu werden und die Wechselhaftigkeit nahm stark ab.

