Rock Water - Quellwasser - die Flexibilitäts

PERFEKTIONIST

für Tiere, die den Eindruck erwecken aus sich heraus ständig in Höchstform sein, und die deshalb jede Pflicht übererfüllen.

Im positiven Rock Water-Zustand entspannt sich das Tier, es ist offener gegenüber seiner Umwelt und scheint nicht mehr nur auf sich fixiert zu sein.

Hier die einzige Ausnahme der “Blüten”. Die Schwingung des Quellwasser selbst.

Rock Water – die Starrheit

Deutscher Name           Quellwasser
Botanischer Name         -
Vorkommen                  Saubere natürliche Heilquellen
Zubereitung                  Sonnenmethode

… hilft dem Tier aus der „Zwangsjacke“.

Für Tiere:

  • die 150%ig diszipliniert sind – ausgeprägt bei Sporttieren
  • die unnatürlich angespannt sind- sie wirken steif und unflexibel
  • die Verletzungen oder Krankheit als schlimmste Strafe empfinden

Der dogmatische Asket – der Perfektionist

Die Bach-”Blüte” Rock Water verhilft zu Geschmeidigkeit und Flexibilität.

Eine meiner Freundinnen, die ich leider schon lange aus den Augen verloren habe – nicht jedoch aus dem Sinn – ist im Grunde ihres Herzens eine Perfektionistin. Sie ist es aber im positiven Seelenzustand – zumindest meistens.

Man merkt es nicht gleich. Herrlich rustikal, bewaffnet mit Hufmesser und -feile und leuchtenden Augen geht sie an die Arbeit. Sie ist mit Leib und Seele Hufheilpraktikerin und Roßliebhaberin, Pferdeversteher und meiner Meinung sogar irgendwie mit ihnen verwandt. Sie liebt ihren Beruf, obwohl es harte körperliche Arbeit bedeutet. Schon alleine, wenn das liebe Tier auch ganz brav und ruhig stehen bleibt. Ganz abgesehen von den Musterknaben oder Prinzessinnen, zu denen sie gerufen wird, weil gerade sie das nötige Einfühlungsvermögen hat. Äußerlich ist ihre Erscheinung schlank und drahtig.

Ich habe sie kennengelernt mit 9 Jahren. Schon früher war sie so … nur noch keine Hufheilpraktikerin. Wir waren damals schon total aus dem Häuschen im örtlichen Reitverein eigene Pflegeponys zu haben. Aber ich schwöre: Ihr Spint war der schönste und ordentlichste in der ganzen Sattelkammer. Wir waren gerade mal 12, als der Reitverein damals schließen musste. Sie kaufte eines der Schulpferde. Mit 12!

Und sie hat es tatsächlich durchgezogen. Seitdem hatte sie immer Pferde!

Und sie ist immer professionell mit ihnen umgegangen. Nur das Beste für ihre Vierbeiner. Sie sucht ständig nach dem besten Futter – natürlich organisiert sie sich ihr Heu und Stroh selbst. Sie stellte ihren Tieren nur die bestmögliche Unterbringung zur freien Verfügung: Artgerechte Haltung, Robusthaltung, Offenstall, große Weiden, Sommer- und Winterkoppeln mit Unterstand und am besten fließend klares sauberes Wasser, Koppeln mit Hanglage zum Muskelaufbau etc., Naturheilkundliche Therapieformen, Gymnastizierungen, täglich Ausritte …

Ich könnte ewig so weiter aufzählen. Sie war perfekt. Die perfekte Pferdehalterin. Ich muss hier bei erklärter Liebe zur Natur und zum Tier kaum erwähnen, dass sie sich bereits in jungen Jahren vegetarisch ernährte.

Wieviel Schweiß, Kraft, Durchhaltevermögen, Ausdauer, Liebe und oft auch Kompromisslosigkeit und Entbehrungen sie in ihre Pferdehaltung investiert hat, kann man nicht oder nur mäßig nachempfinden, außer man selbst hat bereits in Eigenregie einmal Pferde gehalten. Hut ab – das ist ein Knochenjob. Sie hat dem ganzen noch eines draufgesetzt. Nicht nur, dass sie ihre ganze Freizeit den Pferden widmete und damit hart arbeitete, sie wurde auch noch Landschaftsgärtnerin. Also auch in der Ausbildung und im Job packte sie kräftig mit an.

Nach vielen Jahren, der Natur auch durch die Ausbildung und den Job immer näher kommend, machte sie eine zweite Ausbildung: Hufheilpraktikerin. Und sie war ganz bestimmt eine von den besten Absolventinnen in ihrer Schule. Sie gibt immer 1000%.

Jetzt stellen Sie sich vor, jemand wie sie würde krank werden. Also nicht so krank, wie mit Husten, Schnupfen oder so etwas Banales, was andere zu einer Woche Bettruhe zwingt. Nicht einmal Fieber oder Hexenschuss hätten sie davon abgehalten ihre Pferde zu misten, zu füttern und zu reiten. Nein richtig krank, womöglich Krankenhaus.

Das wäre für sie die Apokalypse.

Nicht in Höchstform zu sein, nicht seine Pflichten erfüllen können, womöglich jemanden um Hilfe bitten zu müssen – es geht ja nicht anders … aber oh Hilfe, alles wird schief gehen. “Keiner macht es so wie ich.”

Nun stellen Sie sich einen Border Collie vor, der von Klein auf bei einem Schäfer aufgewachsen ist. Der tatsächlich gut ausgebildet wurde von seinem Herren und im täglichen Arbeitsablauf als wichtige Arbeitskraft galt. Ein hervorragender Hund, der seinen Job von der Pike auf beherrschte und mehr als überdurchschnittlich mitarbeitete. Seiner Art gerecht, richtig Arbeiten zu dürfen und gefordert war in seiner Aufgabe.

Wenn so ein Hund – nicht in Altersschwäche – sondern noch jung an Jahren und “im Saft stehend” – plötzlich krank wird. So krank, dass ihn der Schäfer zuhause oder sogar in einer Klinik lassen muss. Die größte Strafe für solch ein “Arbeitstier” ist der Stillstand. Wohin mit der ganzen Energie, wohin mit der ganzen Kraft? Wie um alles in der Welt soll er von 150 auf 25% herunterfahren, ohne seelisch Schaden zu nehmen, wenn er sozusagen “gefangen” gehalten wird.

Er blockiert. Das muss er, sonst würde er durchdrehen. Alles stagniert, wird hart, rostet ein und wird steif.

Das Quellwasser bringt die Flexibilität für solch einen Fall. Es macht weich. Wie eine kleine blubbernde Quelle sich entspannt und locker um alle Steine herum ins Tal schlängelt. Auch in der positiven Schwingung verliert es deshalb nicht an Kraft – man bedenke die Kraft von Wasser. Und es verliert nie seine Grundeigenschaft der Geschmeidigkeit.