Mustard - Wilder Senf (Sinapis Arvensis) - die Lichtblüte

APATHIE MIT/DURCH TIEFE DEPRESSION – Traurigkeit

für Tiere, die zu düsteren, depressiven Zuständen neigen.

Im positiven Mustard-Zustand zeigt das Tier einen deutlich stabileren Gemütszustand.

Mustard – die Lichtquelle

Deutscher Name           Ackersenf, Wilder Senf
Botanischer Name         Sinapis arvensis
Vorkommen                  Wiesen, Felder und Straßenböschungen
Zubereitung                   Kochmethode

… verhilft dem Tier zur Heiterkeit und Lebenslust

Für Tiere:

  • die nicht artgerecht gehalten werden / wurden!
    • Rupfende Papageien (Teufelskreis – da Federrupfen Stoffe freisetzt, die süchtig machen)
    • Pferde, die an die Boxenwände treten, koppen, weben …
    • Hunde mit Zwingerhaltung, Kettenhaltung …
      • hier muss klar sein, dass auch die Haltung geändert werden muss!!!
  • die wechselnde Stimmungen haben
    • einmal munter fröhlich, dann wieder völlig niedergeschlagen
  • die trübselig vor sich hinstarren und unmotiviertbar sind

Der schwermütige Melancholiker – die Traurigkeit

Die Bach-Blüte Mustard ist auch bekannt als Ackersenf. Stellen wir uns einen Frühsommertag vor, an dem die Sonne auf ein prächtig vollgelbes Rapsfeld strahlt. Auf einmal ziehen schwarze Wolken auf am Himmel und verdunkeln die kräfte Farbgebung. Alles wird dunkel und grau. Nichts strahlt mehr, weder das Sonnenlicht, noch das Ackergelb. Das Sonnenlicht kehrt zurück und alles ist wieder hell freundlich … bis zur nächsten Regenwolke.

Man weiß gar nicht so recht warum, oder wieso, man ist einfach auf einmal traurig.

Manche sind einfach nur schwermütig, manche sogar so überschattet, das es schon bald depressiv Zustände sein können, die sie immer wieder einholen. Unter diesen Umständen ist es fast unmöglich fröhlich oder glücklich zu sein.

Der Tinkerwallach Blue Candy mußte aufgrund einer schlimmen Beinverletzung vom Koppelzaun auf tierärztlichen Rat in Boxenhaft. Natürlich waren weder Besitzerin noch Hoptehü besonders begeistert. Doch es ließ sich in diesem Fall leider nicht vermeiden. Am ersten Tag war noch etwas Benommenheit vom Vorfall vordergründig. Am zweiten Tag hielt bereits die Langeweile Einzug und die Laune von Candy rutschte in den Keller. Am dritten Tag wurden die Augen von Blue Candy ausdrucksloser und seine Ohren kippten immer wieder zur Seite.

Der wilde Ackersenf brachte wieder Licht in sein Gemüt und die Traurigkeit wich. Er brummelte seine Besitzerin wieder an, wenn sie die Stallgasse betrat. Inzwischen durfte er auch wieder in den Paddok und konnte seinen Herdenmitgliedern näher sein. Am Ende der ersten Woche wurden schon wieder kurze Stallrunden spaziert und die Genesung schritt schneller als der Tierarzt erwartet hatte so gut voran, dass Blue Candy nach nicht mal 10 Tagen wieder zu den anderen auf die Koppel durfte.